Battlegroup42 Final: Mehr neuer Inhalt & Testphase demnÀchst

Battlegroup42 News
Mit Riesenschritten nĂ€hert sich nun tatsĂ€chlich das Release von BG42 Final. Zurzeit stellen wir die Testversion zusammen, das bedeutet: Bald beginnen die Betatests, und wer da mitmachen will, kann sich gern im Forum auf www.battlegroup42.de melden. Daher wird es nun auch Zeit, euch ĂŒber die letzten Neuerungen zu berichten, die wir in die Mod packen konnten. In dieser News geht es um neue Vehikel, von denen die meisten echte RaritĂ€ten in der BF-Modszene sein dĂŒrften.




Beginnen wir diesmal mit einem maritimen Neuzugang: Unser Flottenspezialist Cabrio vervollstĂ€ndigt die Reihe unserer U-Boote mit einem britischen T-Klasse Boot. Mit 53 gebauten Einheiten war die T-Klasse einer der meistgebauten britischen U-Boot-Typen und mit rund 85 Meter LĂ€nge etwas grĂ¶ĂŸer als das deutsche Typ VII-U-Boot. Das erste Boot der Klasse wurde 1938 in Dienst gestellt, 1939 kamen weitere zwei hinzu. WĂ€hrend des 2. Weltkrieges dienten die T-Klasse-Boote - so genannt, weil alle Schiffsnamen mit einen "T" begannen, vor allem im Atlantik und im Mittelmeer, aber auch im Indischen Ozean. Sie machten wie ihre deutschen GegenstĂŒcke Jagd auf feindliche Handels- und Kriegsschiffe, transportierten aber auch Spezialeinheiten und AusrĂŒstung an ihre Bestimmungsorte. 16 Boote gingen wĂ€hrend des Krieges im Kampf oder durch UnfĂ€lle verloren, ein weiteres wurde 1943 an die Niederlande ĂŒbergeben und diente unter dieser Flagge noch bis 1962. Auch eine Reihe weiterer Überlebender der Klasse waren noch Jahre nach dem kriegsende im Einsatz, einige wurden erst in den 70-er Jahren verschrottet. Bewaffnet ist unser T-Klasse-Boot mit sieben Torpedorohren fĂŒr 533mm Torpedos, von denen sechs nach vorn gerichtet sind und eins nach hinten. Hinzu kommt ein 100mm DeckgeschĂŒtz.




Die nĂ€chste Neuvorstellung dĂŒrfte unseren Fliegern das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen: Mit der Piaggio P.108 verfĂŒgen die Italiener in BG42 endlich ĂŒber einen adĂ€quaten Bomber - uns wĂ€re eine Savoia Marchetti SM79 lieber (weil universeller) gewesen, aber die P.108, von der nur 24 Exemplare als Bomberversion gebaut wurden, war verfĂŒgbar und ist außerdem ein so ungewöhnliches Flugzeug, dass wir sie gerne genommen haben. Der viermotorige Bomber trug 3500 Kilo Bomben und kam im Mittelmeer-Raum sowie ĂŒber Nordafrika zum Einsatz. Sehr fortschrittlich war vor allem die Defensivbewaffnung des Bombers: In den Ă€ußeren Motorgondeln war jeweils ein ferngesteuerter Turm mit zwei 12,7mm MG untergebracht. Bedient wurden sie von je einem SchĂŒtzen in einer Glaskuppel auf dem RĂŒcken des Flugzeugs. Weitere Maschinengewehre saßen in der Rumpfnase, in einer Gondel am Bauch des Flugzeugs und bei einigen auch in den Rumpfseiten, womit die P.108 in ihren Leistungen und der Bewaffnung durchaus mit der amerikanischen B-17 Flying Fortress vergleichbar war. Bis zur italienischen Kapitulation 1943 waren bis auf fĂŒnf Maschinen alle verloren gegangen, letztere ĂŒbernahm dann die deutsche Luftwaffe und setzte sie fĂŒr Transportzwecke ein. Unser Modell stammt von Oleg Pomoshnikov, fĂŒr BG42 bearbeitet wurde es von Kraetzer.




Letzterer zeichnet auch fĂŒr den nĂ€chsten Neuzugang verantwortlich: Das russische Jagdflugzeug Lawotschkin LA-5FN haben wir schon in einer Ă€lteren News einmal angekĂŒndigt, so dass wir hier nicht noch einmal lange auf den legendĂ€ren Flieger eingehen wollen, der in BG42 kĂŒnftig vor allem auf Maps der mittleren Kriegsphase zu finden sein wird. Was wir euch aber noch nicht gezeigt haben sind Bilder dieses wirklich sehr schönen Flugzeugmodells, was wir hiermit nachholen. Die LA-5FN gehörte zu den besten russischen Jagdflugzeugen und wurde von einer Reihe berĂŒhmter Fliegerasse geflogen.



Zum Schluss dieser News stellen wir euch noch einen weiteren seltenen Vogel vor: Die Caudron C.635 Simoun wurde in den 1930-er Jahren ursprĂŒnglich als leichtes Reiseflugzeug entwickelt, diente im 2. Weltkrieg aber auch als Verbindungs- und Kurierflugzeug bei der französischen und belgischen Luftwaffe. Einige Maschinen standen auch in den Diensten der Briten, die sie vor allem in Nordafrika und dem Mittelmeer-Raum als leichte Transporter nutzten. Auch die ungarische Luftwaffe erhielt eine kleine Anzahl, ebenso die deutsche, die einige der Maschinen im Westfeldzug erbeutet hatte. Die Caudron Simoun ist unbewaffnet, kann aber in BG42 mehrere Soldaten transportieren und Ă€hnlich wie ihr deutsches GegenstĂŒck, die Fieseler Storch, Ziele fĂŒr die Artillerie markieren. Das Modell stammt von DHHH und verfĂŒgt ĂŒber einen zivilen und einen militĂ€rischen Skin. Es wird auch als statisches Wrack verwendet.




Soviel fĂŒr heute mit unseren News. Wie gesagt - das Release, auf das nicht nur unsere Fans sondern auch wir schon sehnsĂŒchtig warten, rĂŒckt in greifbare NĂ€he, also bleibt am Ball und klickt regelmĂ€ĂŸig rein bei www.battlegroup42.de!

Geschrieben von Sarge31FR am Donnerstag, 21. August 2014

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  1. nopiccennedy1457 schreibt am 21.09.2014 15:24
    Schöne NeuzugĂ€nge fĂŒr den Luftkampf und der italienische Bomber ist ein richtiges GlanzstĂŒck, freue mich schon aufs Ausprobieren!